Eine Drossel ist nichts anderes als eine Spule mit magnetischem Kern, die plötzliche Änderungen der elektrischen Stromstärke verhindert. Sie kann auch dazu dienen, den Wechselstrom zu begrenzen, ohne die Leistungsverluste zu verursachen, die auftreten würden, wenn das begrenzende Element ein ohmscher Widerstand wäre.
Weitere Informationen zu den Eigenschaften und Bauarten dieser Geräte finden Sie hier.
Netzdrosseln sind Geräte, die für den Betrieb in den Versorgungskreisen von Stromrichtern bestimmt sind, insbesondere in Antriebssystemen. Ein gemeinsames Merkmal der Umwandlung elektrischer Energie mittels leistungselektronischer Geräte sind Abweichungen des Stromverlaufs von der Sinusform sowie häufige Schaltvorgänge in den Stromkreisen.
Daraus ergeben sich zahlreiche Phänomene und Anforderungen:
- Kommutierungsüberspannungen an den Induktivitäten des zusammenwirkenden Transformators,
- Erzeugung von Stromoberschwingungen,
- Erzeugung elektromagnetischer Störungen,
- die Notwendigkeit, die Stromanstiegsgeschwindigkeit zum Schutz der Halbleiterstrukturen zu begrenzen,
- die Notwendigkeit, die Anlaufleistung zu begrenzen.
Das Unternehmen Breve-Tufvassons bietet zwei Baureihen von Netzdrosseln mit einem nominalen Spannungsfall von 4 % für 3-phasig 400 V und 1-phasig 230 V an.
Die Drosseln sind auf Basis von Kernen aufgebaut, die aus EI- und 3UI-Blechschnitten mit Luftspalt zusammengesetzt sind, und besitzen Kupferwicklungen, die auf einteilige Isolierkörper gewickelt sind.
Die doppelte Vakuumimprägnierung gewährleistet eine hohe mechanische Festigkeit und eine hohe Klimafestigkeit.
Die Drosseln sind in der Schutzart IP00 und in der Wärmeklasse der Isolierung ta40B oder ta40F ausgeführt. Ihre maximale Spannung des Stromkreises beträgt 750 V.
Im Angebot von Breve finden Sie einphasige Netzdrosseln D1N sowie dreiphasige Netzdrosseln D3N.

Dipl.-Ing. Krzysztof Majewski
Leiter der Vertriebsabteilung
Breve-Tufvassons

