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Einleitung

Definitionen (Auszug aus der Norm PN-EN 61558-1).

 

Transformator (Leistungstransformator):  Art eines statischen Gerätes mit zwei oder mehreren Wicklungen, das durch elektromagnetische Induktion von Wechselspannung und Wechselstrom, gewöhnlich mit verschiedenen Werten ber derselben Frequenz, zum Zwecke der Übertragung elektrischer Energie umwandelt.

Trenntransformator: ein Transformator mit Schutztrennung zwischen der Primär- und Sekundärwicklung.

Sicherheitstransformator: ein Trenntransformator, der für die Versorgung  von Kreisen mit der Spannung SELV (Safety Extra-Low Voltage ) oder PELV (Protective Extra-Low Voltage) ausgelegt ist.

Trenntransformator: ein Transformator mit einer oder mehreren Primärwicklungen, die von der Primärwicklung (Wicklungen)  durch mindestens Basisisolierung getrennt ist.

Ortsfester Transformator: ein befestigter Transformator oder ein Transformator mit dem Gewicht über 18 kg, der mit einer oder mehreren Traghaltern nicht ausgestattet ist.

Tragbarer Transformator: ein Transformator, der bei der Arbeit oder von einer in eine andere Stelle auf einfache Art und Weise verlagert wird, wenn er an die Versorgungsquelle angeschlossen ist.

Achtung! Ein Transformator, der direkt in die Steckdose eingebaut,  gilt als tragbarer Transformator, falls er beim Anschliessen an die Versorgungsquelle nicht versetzt werden kann.

Handtransformator: ein tragbarer Transformator, ausgelegt für das Halten mit einer Hand  beim üblichen Betreiben.

Trockentransformator: ein Transformator, dessen Kern und Wicklungen in einem flüssigen Isoliermaterial nicht untertaucht sind.

Kurzschlußfester Transformator: ein Transformator, bei dem die Temperatur festgelegte Grenzwerte nicht überschreitet, wenn der Transformator überlastet oder kurzgeschlossen ist, und der nach dem Entfernen der Überlast oder des Kurzschlusses weiterhin alle Anforderungen dieser Norm erfüllt.

Bedingt kurzschlußfester Transformator: ein kurzschlußfester Transformator mit einer eingebauten Schutzeinrichtung. Die den Stromkreis öffnet oder den Strom im Eingangs- oder Ausgangskreis begrenzt, wenn der Transformator überlastet oder kurzgeschlossen wird, und der nach dem Entfernen der Überlast oder des Kurzschlusses und Zurückstellung in die Ausgangsstellung oder Austausch der Schutzeinrichtung weiterhin alle Anforderungen dieser Norm erfüllt.

ANMERKUNGEN

  1. Beispiele für Schutzeinrichtungen sind Schmelzsicherungen, Überlastauslöser, Temperatursicherungen, Thermosicherungen, Thermoschalter, PTC-Widerstand und automatisch mechanisch auslösende Trennschalter.
  2. Falls der Schutz durch diejenige Schutzeinrichtung ausgeführt wird, die nicht ausgetauscht oder in die Ausgangsstellung zurückgeschaltet werden kann,  gilt nicht die Bezeichnung „alle Anforderungen dieser Norm weiterhin erfüllt, als die Überlast oder des Kurzschlusses entfernt wurde“, dass der Transformator weiter betrieben werden kann.

Unbedingt kurzschlußfester Transformator: ein kurzschlußfester Transformator ohne Schutzeinrichtung, bei welchem die Temperatur bei Überlast oder im Kurzschluß die festgelegten Grenztemperaturen nicht überschreitet und er nach dem Entfernen der Überlast  oder des Kurzschlusses alle Anforderungen dieser Norm weiterhin erfüllt.

Nicht kurzschlußfester Transformator: ein Transformator, der dazu bestimmt ist, gegen übermäßige Temperatur durch eine Schutzeinrichtung geschützt zu werden, die nicht im Transformator eingebaut ist und alle Anforderungen dieser Norm weiterhin erfüllt, als die Überlastung oder der Kurzschluß entfernt wurde und die Schutzeinrichtung in die Ausgangsstellung zurückgestellt wurde.

Handhabungssicherer Transformator im Falle einer Beschädigung: Transformator, der durch unsachgemäßes Betreiben durch eine Unterbrechung im Primärkreis seine Funktion einstellt, es besteht jedoch keine Gefahr für den Betreiber oder die Umgebung.

Gehäuse: Teil, der einen Schutz für den Transformator gegen den Einfluß von äußeren Faktoren gewährleistet und einen sicheren Schutz gegen Berühren gegen alle Richtungen sicherstellt.

Thermoschalter: temperaturempfindliche Einrichtung, die eine Temperaturbegrenzung des Transformators oder seines Teiles beim fehlerhaften Betrieb auslöst, indem der Kreis automatisch geöffnet wird oder der Strom verringert wird und dafür ausgelegt ist, dass ihre Voreinstellungen durch den Betreiber nicht zu verstellen sind.

Selbsttätiger Thermoschalter: Thermoschalter, der den Stromkreis selbsttätig schließt, wenn ein entsprechender Teil des Transformators ausreichend abgekühlt ist oder die Belastung entfernt wurde.

Thermoschalter, nicht selbsttätig: Thermoschalter, der manuell erneut eingeschaltet werden soll oder die Versetzung von Teilen zum Auslösen vom Stromfluß anfordert.

Einweg-Thermoschalter: Thermoschalter, der nur einmal wirkt, dann muss er teilweise oder komplett ausgetauscht werden.

Überlastauslöser: Schalter wirksam durch Stromfluß, der den Kreis gegen eine Überlastung durch Öffnung von ihm schützt, wenn der Strom in diesem Kreis den vorbestimmten Wert erreicht hat und in der offenen Position bleibt.

Kurzschlußspannung: Spannung, die an die Primärwicklung dann anzulegen ist, wenn sich die Wicklungen unter der Umgebungstemperatur befinden, um den Strom, gleich dem Nenn-Sekundärstrom, in der Sekundärwicklung hervorzurufen.
ANMERKUNG: Kurzschlußspannung wird üblich im Prozentanteil der Nennspeisespannung angegeben.

Dauerbetrieb: Betrieb in einer unbegrenzten Periode.

Kurzzeitbetrieb: Betrieb in einer vorbestimmten Zeit, angefangen vom Kaltzustand des Transformators, wobei die Pausen zwischen den einzelnen Betriebszeiten ausreichend lang sind, um den Transformator auf die umgebungsnahe Temperatur abzukühlen.

Aussetzbetrieb: Betrieb, der mit bestimmten, gleichen Takten nacheinander ausgeführt wird

Primärkreis: Kreis für die Verbindung mit der Versorgungsquelle.

Sekundärkreis: Kreis, an den ein Trennkreis, ein Gerät oder eine Einrichtung mit Versorgung durch den Transformator angeschlossen wird.

Primärwicklung: die Wicklung des Primärkreises.

Sekundärwicklung: die Wicklung des Sekundärkreises.

Nennspeisespannung: Speisespannung (für die Mehrphasenspeisung – verkettete Spannung), die  dem Transformator durch den Hersteller für bestimmte Betriebsbedingungen des Transformators zugeschrieben wurde.

Nennfrequenz: Frequenz, die dem Transformator durch den Hersteller für bestimmte Betriebsbedingungen des Transformators zugeschrieben wurde.

Nennsekundärstrom: Sekundärstrom bei der Nennspeisespannung, der durch den Hersteller für erforderliche Betriebsbedingungen des Transformators zugeschrieben wurde.

Nennsekundärspannung: Sekundärspannung (für die Mehrphasenspeisung – verkettete Spannung) bei der Nennspeisespannung, Nennfrequenz und bei dem Nennsekundärstrom, bei dem Nennleistungsfaktor, die durch den Hersteller für erforderliche Betriebsbedingungen des Transformators zugeschrieben wurde.

Nennsekundärleistung: Produkt von Nennsekundärspannung und Nennsekundärstrom oder – für die Mehrphasentransformatoren – √n -faches Produkt von Nennsekundärspannung und Nennsekundärstrom mit n als Phasenzahl. Soll der Transformator mehr als eine Sekundärwicklung oder Sekundär-Stufenwicklung haben, so bezeichnet die Nennsekundärleistung den maximalen Wert der Summe der Produkte von Nennsekundärspannung und Nennsekundärstrom derjenigen Kreise, die gleichzeitig belastbar sind.

Nenn-Umgebungstemperatur ta: Die höchste Temperatur, worunter der Transformator unter normalen Betriebsbedingungen dauerhaft betrieben werden kann.
Anmerkung – Der Wert der Nenn-Umgebungstemperatur (ta) schließt den periodischen Transformatorbetrieb in der Temperatur bis (ta +10)â—‹ C nicht aus.

Leerlaufzustand des Primärkreises: Der Zustand des Transformators, dem die Nennspeisespannung von der  Nennfrequenz mit unbelastetem Sekundärkreis angelegt wurde.

Sekundärspannung im Leerlaufzustand: Dann vorhandene Sekundärspannung, falls dem Transformator die Nennspeisespannung von einer Nennfrequenz mit unbelastetem Sekundärkreis angelegt wurde.

Basisisolierung: Isolierung der unter der Sicherheitsspannung stehenden Teile, verwendet für die Sicherstellung eines Schutzes gegen den elektrischen Schlag.

Zusätzliche Isolierung: Isolierung, die unabhängig von der Basisisolierung zusätzlich verwendet wurde, um bei eventueller Beschädigung der Basisisolierung den Schutz gegen den elektrischen Schlag  sicher zu stellen.

Doppelte Isolierung: Isolierung, die aus zwei Arten der Isolierung besteht: aus der Basisisolierung und der zusätzlichen Isolierung.

Verstärkte Isolierung: einfacher Isolierungsschutz von aktiven, unter gefährlicher Spannung stehenden Teilen, wodurch der Schutzgrad gegen den elektrischen Schlag gleich der doppelten Isolierung gewährleistet ist.

Transformator Schutzklasse I: Transformator, bei dem der Schutz gegen elektrischen Schlag nicht auf Basisisolierung beruht, sondern bei dem ein zusätzliches Sicherheitsmittel verwendet wurde, z.B. Erdungsklemme, die eine Verbindung von zugänglichen leitenden Teilen mit der Schutzader von fest verlegten Leitungen ermöglicht, wobei diese zugänglichen leitenden Teile auf keinen Fall unter Spannung stehen dürfen, sogar nach Beschädigung der Basisisolierung.

Transformator Schutzklasse II: Transformator, bei dem der Schutz gegen elektrischen Schlag nicht auf Basisisolierung beruht, sondern bei dem ein zusätzliches Sicherheitsmittel verwendet wurde, als z.B. doppelte oder verstärkte Isolierung, wobei keine Möglichkeit besteht, eine Schutzerdung einzubringen oder andere Sicherheitsmittel unter den Anschlussbedingungen zu verwenden.

Transformator Schutzklasse III: Transformator, bei dem der Schutz gegen elektrischen Schlag auf Versorgung mit sehr niedriger Sicherheitsspannung (SELV) beruht und keine höheren Spannungen als SELV hergestellt werden.

Schutztrennung: Trennung von Kreisen mit Hilfe des Basis- und zusätzlichen Schutzes (Basisisolierung und zusätzliche Isolierung oder Schutzabschirmung) oder mit Hilfe eines gleichwertigen Schutzmittels (z.B. verstärkte Isolierung).

Schutzschirm: Trennung von aktiven Teilen mit der gefährlichen Spannung durch Einbau einer dazwischen liegenden leitenden Abschirmung, die mit dem Anschluss für einen äußeren Schutzleiter verbunden ist.

ELV (Extra Low Voltage) (sehr niedrige Spannung) Spannung, die den oberen Grenzwert des Spannungsbereiches 1 (IEC449) nicht überschreitet.

SELV: (Safety Extra Low Voltage) (sehr niedrige Sicherheitsspannung) Spannung, die 50V Wechselstrom oder 120V Dauerstrom, geglättet, zwischen den Leitern oder zwischen dem Unterleiter und Erde nicht überschreitet, in einem Kreis, der von den Versorgungsquellen durch solche Maßnahmen, wie Sicherheitstransformator, getrennt ist. ANMERKUNGEN

  1. In Sonderfällen kann eine niedrigere Spannung unter 50V Wechselstrom oder unter 120V Dauerstrom, geglättet erforderlich sein, insbesondere dann, falls direktes Berühren von aktiven Teilen zulässig ist.
  2. Der Grenzwert der Spannung soll unter keinen Belastungsbedingungen im Belastungsbereich von voller Belastung bis zum Leerlaufzustand überschritten werden, falls ein Sicherheitstransformator die Quelle ist.
  3. Mit dem Begriff „geglättet” wird der Effektivwert der Oberwellenspannung  üblich bezeichnet, die nicht mehr als 10% der konstanten Komponente der Spannung beträgt, falls die höchsten Spitzenwerte 140V – bei der Nennspannung einer geglätteten Schaltung des Dauerstroms von 120V – und 70V – bei der Nennspannung einer geglätteten Schaltung des Dauerstroms von 60V – nicht überschreiten.

Stromkreis SELV. Stromkreis ELV mit Schutztrennung von anderen Kreisen, ohne Erdungsteile und ohne offene leitende Elemente.

Stromkreis PELV: Stromkreis ELV mit Schutztrennung von anderen Kreisen, der durch funktionsbedingte Gründe geerdet werden darf und/oder seine offenen leitenden Elemente geerdet werden dürfen. ANMERKUNG: Stromkreise PELV werden eingesetzt, falls die Kreise geerdet sind und SELV nicht erforderlich ist.

Stromkreis FELV: Stromkreis ELV aus funktionsbedingten Gründen mit der Spannung ELV, jedoch erfüllt die Anforderungen für SELV oder PELV nicht vollauf.
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