Der Spartransformator ist ein Gerät zur Änderung des Spannungsniveaus. Sein wesentliches Merkmal besteht darin, dass er keine galvanische Trennung der Sekundärseite von der Primärseite besitzt. Dies ist zweifellos ein Nachteil einer solchen Bauweise, unter bestimmten Umständen bringt sie jedoch erhebliche wirtschaftliche Einsparungen mit sich.
Beim Spartransformator hat man es mit den folgenden Leistungen zu tun:
S = U1I1 ≈ U2I2 – Durchgangsleistung – die auf dem Wege der Transformation und der Leitung übertragene Leistung.
Sp = S/n – Leitungsleistung – die auf dem Wege der Leitung übertragene Leistung.
Sw = S – Sp – Bauleistung – Bauleistung der Baugröße des eingesetzten Kerns.
Wird die Spannung z. B. um die Hälfte gesenkt, also n=2, so ist die Bauleistung der eingesetzten Kernbaugröße um die Hälfte geringer. In der Schaltung eines Spartransformators mit dem Übersetzungsverhältnis n=2 lässt sich somit ein doppelt so kleines Gerät einsetzen wie bei gleichen Anforderungen, wenn die Transformation mit einem Transformator ausgeführt wird.
Dieselbe Beziehung ergibt sich, wenn die Spannung auf der Sekundärseite gegenüber der Primärseite verdoppelt werden soll. Die wirtschaftlichen Einsparungen, die die Bauweise des Spartransformators bietet, lassen sich jedoch nicht immer nutzen – und zwar aus Sicherheitsgründen, die sich aus der galvanischen Verbindung der Sekundärseite des Transformators mit dem Stromnetz ergeben. Dies gilt insbesondere für spannungssenkende Spartransformatoren.
Breve bietet drei Arten von regelbaren Spartransformatoren an: dreiphasige der Baureihe VT, einphasige offene der Baureihe OIEA sowie einphasige, gekapselte der Baureihe KIEA.
Dipl.-Ing. Krzysztof Majewski
Leiter der Vertriebsabteilung
Breve-Tufvassons


